Diesem Abenteuer haben wir schon so lange entgegengefiebert – und jetzt war es endlich soweit: Sonnenaufgang auf einem Gipfel im Allgäu! Hochwandern im Dunkeln, rosaleuchtender Himmel, erste Sonnenstrahlen und ein Gipfelfrühstück. Ein Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden.
Früh aufstehen für ein echtes Highlight
Der Wecker klingelte um 4:15 Uhr – definitiv nicht unsere Lieblingszeit. Aber die Vorfreude war größer als die Müdigkeit. Der Mittlere war sofort hellwach und zog sich an. Noch im Halbschlaf machten wir anderen uns fertig und fuhren mit dem Auto Richtung Grasgehren. Schon die nächtliche Stimmung hatte etwas Magisches.
Der Aufstieg im Dunkeln

Vom Parkplatz aus starteten wir unsere Wanderung. Rund 350 Höhenmeter lagen vor uns, die wir in etwa 50 Minuten bewältigten. Anfangs war es stockdunkel – ein echtes Abenteuer, vor allem für die Kinder! Ausgestattet mit Stirnlampen (Hirabira) und Taschenlampen ging es Schritt für Schritt nach oben.
Mit zunehmender Helligkeit wurden die Jungs immer ungeduldiger und legten kurzerhand einen kleinen Sprint ein. Am Ende waren sie ganze sieben Minuten vor uns am Gipfel – ziemlich stolz, versteht sich. Aber das Wichtigste: Wir haben es alle gemeinsam rechtzeitig zum Sonnenaufgang geschafft.
Magische Momente am Gipfel

Oben angekommen wurden wir mit einem atemberaubenden Panorama belohnt. Die ersten Sonnenstrahlen tauchten die Berglandschaft in ein warmes goldenes Licht – ein unglaublich schönes Erlebnis.
Mit Kaba und einer kleinen Brotzeit stießen wir auf unser Abenteuer an und genossen die Ruhe und Schönheit der Natur. Besonders unterhaltsam waren die neugierigen Dohlen, die uns Gesellschaft leisteten. Doch langsam wurde uns kalt und deshalb treten wir dann den sportlichen Abstieg an.

Rutschpartie statt Abstieg
Der Abstieg hatte es dann noch einmal in sich. über die Westroute sind wir zum Riedberger Horn aufgestiegen, nun ging es über die Ostroute nach unten. Der viele Schnee überraschte uns – und vor allem seine eisige, harte Oberfläche. Statt entspannt hinunterzuwandern, wurde es eher eine Mischung aus Rutschen, Schlittern und Balancieren.
Der absolute Höhepunkt: Mein Mann kam auf die geniale Idee, die Picknickdecke als Schlitten zu nutzen. Das sorgte nicht nur für eine schnellere Abfahrt, sondern auch für viel Lachen.
Frühling im Tal
Je weiter wir ins Tal kamen, desto mehr veränderte sich die Landschaft. Die ersten Krokusse spitzelten bereits aus dem Boden – ein deutliches Zeichen, dass der Frühling vor der Tür steht. Ein schöner Kontrast zur winterlichen Bergwelt.
Tipps für euren Ausflug zum Sonnenaufgang
- Perfekt für Familien mit etwas Ausdauer
- Rund 5 km Strecke und 350-400 Höhenmeter
- Gute Schuhe sind ein Muss
- Stirnlampe für den frühen Start nicht vergessen
- Lieber noch etwas warten, bis der Schnee weiter geschmolzen ist
- Sonnenaufgangszeit in der App checken und etwa 1h vorher loswandern
Fazit: Ein Erlebnis, das verbindet
Der Sonnenaufgang am Riedberger Horn war für uns mehr als nur eine Wanderung – es war ein echtes Familienabenteuer voller kleiner Herausforderungen und großer Glücksmomente.
💬 Habt ihr schon einmal so etwas erlebt? Oder steht ein Sonnenaufgang auf dem Gipfel noch auf eurer Bucket List?
Wegbeschreibung und persönlicher Erfahrungsbericht
Eine genaue Wegbeschreibung zum Riedberger Horn findest du hier. Dieser Berg hat keine ausgesetzten Stellen und ist Bauchfür Familien als Gipfelwanderung gut zu schaffen.
Ihr sucht nach einem persönlichen Erfahrungsbericht?
Dann findet ihr hier einen schönen Instagrambeitrag zur Gipfelwanderung am Riedberger Horn von @entdeckerle! Alternativ haben wir den Beitrag auch nochmal ganz unten für euch komplett eingespielt, viel Spaß beim Durchlesen!

















